Wir

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Dass es den Verein Kukusch gibt, hat damit zu tun, dass Linz 2009 Kulturhauptstadt war. Wir waren als Projektentwicklerin und Projektentwickler bei Linz09 für Schule und Bildung verantwortlich.

Wir führen seit dem Schuljahr 2010/11 Projekte durch, die wir im Kulturhauptstadtjahr realisiert haben und die sich bewährten. Sie finden unter veränderten Rahmenbedingungen und mit anderen Beteiligten statt.

Bei Kultursuppe gibt es auch immer die Möglichkeit, mitzumachen. Anmeldung bitte mit dem Kontaktformular.

Wir bieten Projektcoaching an Schulen an. Siehe auch COACHING

Wir setzen auf Kooperation, Austausch und den Blick über den Tellerrand.
Näheres unter KOOPRO.

In dem Bereich KOLUMNE finden sich Beiträge von KollegInnen und SchülerInnen, denen Schule am Herzen liegt. Wir laden zum Schreiben ein.

Unser Mission Statement: Hier klicken...

Unsere Statuten zum  Download: Statuten.pdf

Download des Folders zum Lernhaus Tetris: Folder

 

Wenn Sie mit uns in Kontakt treten wollen, senden Sie uns bitte eine Nachricht über unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns ein Mail: info@kukusch.at, ingrid.rathner@kukusch.at, erwin.dorn@kukusch.at.

Coaching

Warum Tetris?

 

Unser Lernhaus haben wir Tetris genannt, weil manche Grundideen des Tetris-Effekts mit Aspekten unserer Auffassung von kindgerechtem Lernen übereinstimmen. Bei diesem 1984 erfundenen Computerspiel, das Sie sicher kennen, geht es darum, eine gewisse Ordnung in fallende Bausteine zu bringen, wie bei einem Puzzle. 

Der Tetris-Effekt wurde zum ersten Mal von Jeffrey Goldsmith im Jahre 1994 formuliert und später mit empirischen Befunden belegt. Versuchspersonen wurden aufgefordert, über einen längeren Zeitraum Tetris zu spielen. Dabei kam es noch nach Tagen zu einem interessanten Phänomen, das als Tetris-Effekt bekannt wurde: Noch Tage danach träumten einige von farbigen Bausteinen oder sahen selbst in ihren Wachphasen die typischen Formen aus dem Spiel. So kam man zum Schluss: Für eine längere Zeit Tetris zu spielen, kann unsere Gedanken, unsere Gedankenbilder verändern. 

Was bedeutet das jetzt auf unseren Alltag bzw. auf das Lernen übertragen?

Diese Erkenntnis bedeutet, dass Dinge, mit denen wir uns intensiv beschäftigen, die Kraft haben, unser Denken zu verändern. Je mehr Zeit wir einer Sache widmen, desto mehr beeinflusst es die Art und Weise, wie wir die Welt sehen und wahrnehmen. 

Auf unser Lernhaus bezogen, bedeutet dies, dass besonders die intensive, konzentrierte

Arbeit an einem Projekt (das sich das Kind selbst aussucht, sich also schon von vornherein dafür interessiert) dafür sorgt, dass neue Nervenbahnen und Verknüpfungen geschaffen werden. Ein gängiges Phänomen, das jeder schon erlebt hat, ist folgendes: Wenn man zum Beispiel für eine gewisse Zeit an einem Projekt arbeitet, bei dem es um blaue Autos geht, ist die Chance groß, dass man auf der Straße eher blaue als rote Autos wahrnimmt. 

Kinder und Erwachsene können also die neurologische Wirkung des Tetris-Effekts folglich positiv nutzen, indem sie bestimmte Dinge immer wieder tun  und damit ihr Denken, Fühlen und Verhalten verändern. 

Im Sinne der positiven Psychologie können wir unser Gehirn beispielsweise trainieren, sich vermehrt auf das Positive zu fokussieren. Durch diese positiven Erfahrungen, welche die synaptischen Verschaltungen im Nervenzellen- Netzwerk verändern, kann zum Beispiel Optimismus gefördert werden. Wir können also unsere Erwartungen und die Sicht auf die Welt beeinflussen, indem wir bewusst nach positiven Eindrücken und Ereignissen suchen und so die Aufmerksamkeit weg vom Negativen hin zum Positiven lenken.

Mit diesem neuen Fokus fällt es auch leichter, kleine positive Dinge wahrzunehmen- was wiederum die Widerstandskraft stärkt.        www.coachingzentrum.ch 

Wieder auf unser Lernhaus bezogen, bedeutet das, dass wir den Kindern viele positive Lernerfahrungen ermöglichen wollen, ihnen durch das Handeln, das Tun zeigen, dass sie angstfrei etwas ausprobieren und gestalten können. Hier soll den Kindern, die vielleicht durch die besonderen Umstände in diesem Corona Schuljahr die Motivation zu lernen etwas verloren haben, die Möglichkeit geboten werden, kindgerechtes Lernen, Lernen im eigentlichen Sinn zu erleben.

 

Kolumne

23. März 2012

Kathrin Malzner

Was ist heute wichtiger, um Erfolg zu haben, ein perfekter Schulabschluss und Doktortitel oder die Gabe, anders und individuell zu denken?
Gertrud Leimüller schreibt in der Tageszeitung „Salzburger Nachrichten" in dem Artikel, „Warum müssen eigentlich alle studieren": „(...) ein akademischer Titel ist selbst in Österreich nicht mehr das, was er...

23. März 2012

Dominik Unter

„'Und diese Gfraster schauen alle zu'", so zu lesen im Artikel „'Verschissenes Land': Alfons Haider über Österreich", erschienen am 15.01.2010 auf DiePresse.com.
Ja, sie schauen alle zu.
Wir leben in einer Gesellschaft, in der sich der Einzelne zumeist der Mehrheit anschließt. Durchschnittsmenschen, von denen Durchschnittliches erwartet wird....

Aktuelles

20. Dezember 2013

Am 20.12.2013 liest Ferry Öllinger in der 7B des BRG Fadinger aus Sylvia Becks Lieblingsbuch Thérèse Raquin vom Emile Zola. Dazu wird Zwiebelsuppe serviert.

 

11. April 2013

Schüler/innen blicken in ihre Vergangenheit

Geschichte hat mit uns allen zu tun, das beweisen die Schüler/innen der 3AHIT, 4AHIT und 5AHIT in ihrer Ausstellung "Gerettete Familiengeschichten", die am 11.4.2013 um 18:30 in der Aula der HTL Traun eröffnet wird. 
Es erwarten Sie interessante Familiengeschichten und Fotografien aus unterschiedlichen Kulturen.